Entwicklungsförderung durch „PEKiP“

Termine 2009

Das Prager-Eltern-Kind-Programm ist ein Konzept der Entwicklungsbegleitung für Eltern mit ihren Kindern im ersten Lebensjahr.

In seinen Wurzeln geht es auf den Psychologen Dr. Jaroslav Koch zurück, der am Prager Institut für Mutter und Kind im Rahmen seiner Deprivationsforschung Bewegungs- und Sinnesanregungen für Babys und ihre Eltern erarbeitet hat.

Ab der 4. -6. Lebenswoche treffen sich 6-8 Eltern mit ihren Babys in kleinen Gruppen.
Spiel- und Bewegungsangebote stehen im Mittelpunkt dieser Gruppenarbeit. Sie sind dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angemessen. Die Bewegungsspiele stellen eine aktivierende Lernform dar, in der das Baby mit seinen Kompetenzen und Bedürfnissen das Spielangebot bestimmt.
Das PEKiP unterstützt den Aufbau der positiven Beziehung zwischen Eltern und Kind durch gemeinsames Erleben von Bewegung, Spiel und Freude.

In der PEKiP-Gruppe findet ein intensiver Erfahrungsaustausch über Erlebnisse mit dem Kind in und außerhalb der Gruppe statt, so dass mit diesem situations- und erfahrungsbezogenen Ansatz eine konkrete und praktische Qualifizierung der Eltern möglich wird.

Entwicklungs- und Erziehungsfragen aus dem Alltag junger Familien werden aufgegriffen und besprochen und geben den Eltern die Chance, sich einen vielfältigen Hintergrund für wichtige Entscheidungen zu schaffen.

Die Kinder erleben erste soziale Beziehungen zu Gleichaltrigen im Beisein ihrer Eltern. Durch die regelmäßigen Treffen im ersten Lebensjahr entsteht Vertrautheit zwischen Kindern und Erwachsenen.

Das PEKiP ist mit seinen Kontaktmöglichkeiten zwischen allen Gruppen- mitgliedern ein Beitrag zum sozialen Netz junger Familien.

NETWÖRK bietet PEKiP-Gruppen in Viersen-Dülken und in Nettetal-Lobberich an.